Der deutsche Dirigent Jonathan Stark verbindet in seinen Interpretationen historisch informierte Stilsicherheit mit technischer Präzision. In der Saison 2024/25 kehrt er in den Orchestergraben der Volksoper Wien zurück (Die Lustigen Weiber von Windsor) und debütiert beim Tiroler Symphonieorchester Innsbruck. Seit der Saison 2021/22 verbinden ihn regelmäßige Zusammenarbeiten mit dem Athens Philharmonia Orchestra (Schubert/Mahler, Mozart, Economou), der Volksoper Wien (u. a. Hänsel und Gretel) und der Neuburger Kammeroper (Die Poststation).
Jonathan Starks Tätigkeit im Orchestergraben begann 2018 mit Johann Strauss‘ Operette „Eine Nacht in Venedig“, woran sich Assistenzen bei den Schlossfestspielen Langenlois (Die Csárdásfürstin) sowie an der Volksoper Wien (Le roi carotte) anschlossen.
Neben Konzert- und Operndirigaten ist die zeitgenössische Musik einer seiner Tätigkeitsschwerpunkte. Hier zeichnete Jonathan Stark für zahlreiche Ur- und Erstaufführungen verantwortlich, unter anderem im Rahmen des Festivals Wien Modern (österreichische Erstaufführung der Kammeroper „The Little Mermaid“ von Yasuhiro Kasamatsu) sowie im gläsernen Saal des Wiener Musikvereins (Ensemblewerke von Johannes Maria Staud und Morton Feldman).
Jonathan Stark war Halbfinalist der Donatella Flick Conducting Competition 2021 und Gewinner der Athens International Conducting Competition 2019.
Er erhielt seine Dirigierausbildung bei Andreas Stoehr an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien. Daneben absolvierte er Meisterkurse bei Jorma Panula und Michalis Economou und ergänzte seine Ausbildung durch ein Musiktheoriestudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
Im August 2020 startete Jonathan Stark den StarkConductor Blog, wo er seitdem über die klassische Musik bloggt und mit dem Publikum in Dialog tritt.
Zuletzt aktualisiert: 13. Februar 2025